Warum Fotografierst du?

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Warum fotografierst du?

 

Hast du dich schon mal selbst Gefragt warum du fotografierst? Oder wenn du kein Fotograf bist, sondern was anderes, zum Beispiel Model, Visa oder egal was auch immer? Nein? Das solltest du aber vielleicht tun. Es gibt sehr viele Leute die Dinge tun die sie nicht mögen. Es ist einfach zur Routine geworden. Viele stecken in Jobs Fest die sie nicht machen würden wenn sie „eine andere Wahl“ hätten. Man ist quasi gefangen. Doch ist das wirklich so? Um das heraus zu finden solltest du dir die Frage stellen warum du tust was du tust. Da ich diese Frage nicht für euch beantworten kann, beantworte ich sie für mich selbst.

 

Warum ich Fotografiere:

 

Ich fotografiere weil es mir Spaß macht. Ich liebe es Kreativ zu sein und den Umgang mit verschiedenen Menschen zu haben. Deshalb habe ich mich auch für die Fotografie von Menschen entschieden als Hauptbereich. Ich Fotografiere auch Landschaften, Tiere, verschiedenste Motive und sogar manchmal mein Essen. Es macht mir Spaß mich mit Freunden & Kollegen zu treffen für einen Foto-Walk durch Frankfurt oder sonst irgendwo. Die ganze Nacht draußen zu verbringen für das perfekte Milchstraßen Bild oder stundenlang rum zu probieren bis man endlich die Skyline von Frankfurt sauber abgelichtet hat. Ich mag es mit Leuten zusammen zu sitzen und Ideen auszutauschen, Brainstorming zu betreiben und neue Bildideen zu kreieren und diese später in die Tat umzusetzen.

Es ist immer wieder ein Abenteuer wenn jemand auf mich zu kommt und eine Foto-Idee hat die Er/Sie mit mir zusammen verwirklichen möchte. Genau so spannend ist es für mich wenn ich eigene Ideen habe und mir dafür die passenden Leute suche um dann zusammen die Vorstellung Wirklichkeit werden zu lassen.

Abends wenn ich dann an meinem Rechner sitze und die Bilder des Tages sichte und aussortiere, bleibt oft nicht mehr viel übrig. Denn wenn ich Ehrlich bin ist mein Bildausschuss schon recht hoch muss ich zugeben. Von 100 Auslösungen gefallen mir am Ende vielleicht 5 Stück die ich dann Entwickeln und Bearbeiten möchte. Doch selbst das macht mir Freude. Die anschließende Entwicklung und Bearbeitung der Fotos mit Lightroom/Photoshop oder sonst irgendeiner Software zieht mich dann Mental in eine Art Tunnel in dem ich mich selbst verliere und die Zeit stehen bleibt. Wenn ich irgendwann Fertig bin und das Ergebnis für mich Stimmt ist es wie ein Erwachen. Erst dann wird mir klar wie lange ich wirklich am Rechner verbracht habe.

 

Für mich ist Fotografieren mehr als nur ein kleines Hobby nebenbei. Ich bin zwar nicht hauptberuflich Fotograf doch genau da liegt der Reiz für mich. Ich denke als hauptberuflicher Fotograf hat man den Vorteil das man sein Hobby zum Beruf gemacht hat, aber auch den Nachteil das man halt immer unter Druck steht da es eben auch Wirtschaftlich klappen muss. In meinem Fall, als Nebenberuf kann ich zwar nicht 24 Stunden am Tag der Fotografie nachgehen, doch ich kann das machen was ich möchte und worauf ich keine Lust habe, das lasse ich einfach sein. Ich habe einfach die Freiheit im Fotografischen Bereich das zu tun was ich möchte, und zu lassen was ich nicht möchte. Es ist einfach eine Leidenschaft die genau das Kombiniert was mich als Person ausmacht. Kreativ sein und in Kontakt mit anderen stehen. Deswegen fotografiere ich.

 

Und du?

Was ist mit dir? Warum tust du was du tust? Weil du musst? Weil du willst? Weil du kannst? Was sind deine Gedanken und Gefühle zu dem was du machst? Was macht dich aus?

2 Antworten

  1. Karin C.
    | Antworten

    Mir geht es da wie dir. Ich liebe es einfach. Ich kann mich Stundenlang mit fotografieren beschäftigen ohne zu merken wie die Zeit vergeht. Es ist mein Hobby und ich übe es fast täglich aus.

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